Kulturbooster · Leistungskultur
Kulturwandel in 90 Tagen. Die Kultur folgt den Strukturen.
In 90 Tagen gestalten wir Ihre Entscheidungsarchitektur: Was und wie Sie täglich entscheiden, entscheidet, wer Sie sind.
Das kennen Sie
Interventionen lassen Ratlosigkeit anstatt Fortschritt zurück.
Gut ausgebildete, erfahrene Führungskräfte. Und trotzdem Meetings, die keine Entscheidungen produzieren. Kommunikation, die aneinander vorbeiläuft. Strukturen, die das Falsche wahrscheinlich machen.
Wer am Verhalten der Menschen ansetzt und die Verhältnisse lässt, wie sie sind, arbeitet an Haltung und Mindset, während die Struktur weiter das Falsche wahrscheinlich macht.
Die Umkehrung
Kultur braucht keine Jahre, wenn die Architektur den Gestaltungsraum setzt.
Aus Entscheidung wird Routine, aus Routine wird Kultur. Deshalb beginnt Kulturwandel am Entscheidungstisch.
Organisationen sind ein Austragungsort. Sie bestimmen mit ihren Entscheidungen, wie sie lernen, debattieren, andere Meinungen aushalten, generell «wie sie die Dinge tun». Mit einer Entscheidungsarchitektur, die bereits neue Praktiken und Routinen eingebaut hat, um das Bewusstsein für Zumutungen und Kultur auf den Radar des Denkens zu nehmen, ändern sie die Verhältnisse.
Routine entsteht durch Wiederholung. 90 Tage mit festem Entscheidungstakt sind viele Wiederholungen, und jede davon ist ein Beweis, dass das neue Dürfen gilt.
Sehr schnell merken die Menschen: Jetzt meinen sie es ernst, ihr Wollen und Können endet nicht mehr beim Dürfen.
In 90 Tagen ändern sich die Verhältnisse, und die Menschen erleben sie. Die Kultur folgt ihnen.
Wie ich das löse
Kulturwandel in drei Phasen.
Ich beginne mit einer Diagnose ohne Folklore und erkenne die kulturellen Dynamiken in Strategie, Struktur, Führung und Routinen. Darauf bauen die folgenden Schritte auf.
Woche 1 bis 4: Fundament erarbeiten
Gemeinsam definieren wir fünf klare Prinzipien, wann gestoppt wird, und klären Stopprecht und Stopppflicht im ganzen Unternehmen. Das schafft Luft und legt Energie frei für die weiteren Schritte.
Woran Sie es merken: Was ab jetzt wegfällt, fällt ohne Rechtfertigung. Kalender leeren sich, Pausen gelten als Arbeit.
Woche 5 bis 9: Entscheidungspraxis erleben
Wir klären systematisch, wie in Ihrem Unternehmen entschieden wird, von der Vorbereitung bis zur Rückmeldung. Damit Entscheidungen fallen statt zu kreisen und tragen statt zu belasten.
Woran Sie es merken: Vorlagen kommen mit Optionen und Gegenposition. Beschlüsse tragen Namen, Messpunkt und Mittel.
Woche 10 bis 14: Konsolidierung verfeinern
Jetzt wird aus dem Neuen Routine. Die Entscheidungsrunden laufen zunehmend selbst, und über feste Rückmeldungen prüfen wir, ob die Entscheidungen wirken, und verankern, was sich bewährt.
Woran Sie es merken: Entscheide bleiben vorläufig bis zur Bestätigung. Revision geschieht ohne Gesichtsverlust.
Das Signal, dass es greift: Das Team hält seinen Takt auch ohne externe Moderation.
Ein Fall aus der Praxis
Die Galaxie wechseln.
Ein Produktionsbetrieb. Jahrzehntelang auf eine Weise organisiert, die funktioniert hatte. Jede Person ein Experte in einem Produktionsschritt. Ruhige, konzentrierte Stimmung. Hohe Qualität.
Der Merger. Neuer Besitzer. Neue Infrastruktur. Neue Maschinen. Neue Anforderungen. Der Merger war die Veränderung. Er war an einem Tag vollzogen. Die eigentliche Arbeit war der Übergang.
Üben, bis das Gelingen zur Erfahrung wird. Ich habe das grosse Bild gezeigt. Immer wieder. Und dann zurückgefragt. Sehen Sie, wo wir gerade stehen? Sehen Sie, was Sie in drei Wochen gelernt haben?
Die Antwort kam ohne Zögern. Nach 90 Tagen habe ich gefragt, was sie in diesen 90 Tagen gemacht haben. Eine Arbeit, die wir noch nie gemacht haben. Wir haben uns selbst mit dem neuen Betrieb organisiert.
Das war kein Effizienzgewinn. Das war eine Identitätsveränderung.
Der Organisationsberater William Bridges trennt die Veränderung vom Übergang. Die Veränderung passiert an einem Datum und lässt sich anordnen. Der Übergang ist der innere Weg, bis ein Mensch im Neuen angekommen ist (William Bridges, Managing Transitions, 1991).
Ich habe das nicht erzeugt. Ich habe den Rahmen gebaut, in dem es entstehen konnte.
So läuft es
Der Einstieg ist immer ein reales Problem.
Kennenlernen. In einem kostenfreien Gespräch erklären Sie Ihr Problem. Ich zeige Ihnen die Kettenprobleme und die wahrscheinlichen Ursachen. Am Schluss kennen Sie meine Arbeitsweise.
Auftragsklärung. Wir benennen die IST- und die Soll-Zustände.
Loslegen. Das Programm ist kompakt und intensiv: 20 Arbeitstage für Ihr Führungsteam, meine Begleitung inbegriffen.
Häufige Fragen
Drei Fragen. Drei Richtungen.
Jede Antwort nennt einen Hebel, der in die richtige Richtung zeigt. Keiner davon ist für sich schon eine Leistungskultur. Die entsteht erst, wenn viele solcher Hebel zu einer Architektur zusammenkommen.
Der nächste Schritt
Sie müssen mir nicht glauben. Prüfen Sie es.
Transformation beginnt mit einem Entschluss: das eigene System ehrlich zu beobachten. Wer die Unternehmenskultur verbessern will, beginnt am Entscheidungstisch.
Noch nicht so weit? Das Kompendium So entsteht Kultur zeigt das ganze Denken dahinter, in Ruhe zum Nachlesen.
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Klarheit durch Entscheidungen. Verantwortung, die landet. Kultur, die Lust auf Leistung schafft.
Kulturbooster, Manuela Broz
Zum Weiterlesen
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- Teamentwicklung: was in den Phasen passiert
- Der Blick auf Menschen ist ein Problem
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