Kulturbooster · Wertekultur
Wertearbeit in Unternehmen. Werte, die im Alltag tragen.
Werte im Leitbild, aber nicht im Alltag. Genau dort setzt Wertearbeit an.
Das kennen Sie
Schöne Werte. Und trotzdem Reibung.
Werte stehen im Leitbild, aber im Alltag spürt man sie nicht. Sie werden als Erwartungskatalog an Verhalten verstanden, und genau diese Verkürzung erzeugt Missverständnisse, Schuldzuweisungen und Enttäuschungen.
Oft gelten Werte nur für Menschen, nicht für Strukturen. Wenn der Rekrutierungsprozess erfahrene Bewerbende aussortiert, während das Leitbild Vielfalt verspricht, ist das kein Kommunikationsproblem, sondern ein Systemproblem. Und wer zu viele Werte ausruft, hat am Ende keine.
Die Umkehrung
Werte entstehen in Strukturen und Entscheidungen.
Ein Wert entfaltet seine Kraft erst im Spannungsfeld zu einem positiven Gegenwert. Isoliert kippt er in seine Übertreibung: Ordnung wird zu Bürokratie, Freiheit zu Anarchie, Vertrauen zu Naivität.
Werte werden ausgehandelt, nicht verordnet. Erst im gemeinsamen Ringen um Bedeutung, Grenzen und Konsequenzen entsteht geteilte Bedeutung, und damit Wirkung.
Werte leben in Entscheidungen.
Wie ich das löse
Wertearbeit. Vier Schritte.
Klären
Welche Werte tragen Ihre Kultur wirklich, und wo kippt einer in seine Übertreibung. Dafür nutze ich das Wertequadrat nach Schulz von Thun.
Aushandeln
Bedeutung, Grenzen und Konsequenzen jedes Werts erarbeiten Sie im Team, statt sie vorzugeben.
Verankern
Werte übersetzen wir in Strukturen, 1:1-Gespräche, Prozesse, Abläufe und Entscheidungen. Dort werden sie wirksam.
Rückkoppeln
Wir prüfen, wo Rahmenbedingungen den Werten widersprechen, und schärfen nach.
Das Signal, dass es greift: Ihre Werte tauchen in Entscheidungen auf, nicht nur im Leitbild.
Das Werkzeug dahinter
Jeder Wert hat eine Kippkante.
Das Werte- und Entwicklungsquadrat von Schulz von Thun macht sichtbar, warum Werte scheitern. Sparsamkeit ohne Grosszügigkeit wird zu Geiz. Grosszügigkeit ohne Mass wird zu Verschwendung. Die Kraft liegt in der Balance, und die Balance ist Führungsarbeit.
Im Kompendium Wertekultur steht dieses Quadrat auf jeder der 24 Werteseiten, mit der Entwicklungsrichtung von der Übertreibung zum ergänzenden Wert. Kein Baukasten zum Kopieren, sondern ein Klärungsprozess für Ihr Team.
Wert ist das, was in dem Masse wichtiger wird, je weniger man davon hat.
So läuft es
Der Einstieg ist immer ein reales Anliegen.
Kennenlernen. In einem kostenfreien Gespräch schildern Sie Ihr Anliegen. Ich zeige Ihnen, wo Ihre Werte im Alltag hängen bleiben, und Sie lernen meine Arbeitsweise kennen.
Auftragsklärung. Wir benennen den IST- und den Soll-Zustand Ihrer Wertekultur.
Loslegen. Wir wählen die Werte, die zählen, und verankern sie Schritt für Schritt in Ihren Strukturen und Entscheidungen.
Häufige Fragen
Drei Fragen. Drei Richtungen.
Jede Antwort nennt einen Hebel, der in die richtige Richtung zeigt. Keiner davon ist für sich schon eine Wertekultur. Die entsteht erst, wenn viele solcher Hebel zu einer Architektur zusammenkommen.
Der nächste Schritt
Was hält Ihre Werte davon ab, im Alltag zu wirken?
Werte werden zur Kultur, wenn ein Unternehmen seine Verpflichtung dort klar darlegt, wo entschieden wird: in Strukturen, Gesprächen, Prozessen und Entscheidungen.
Noch nicht so weit? Das Kompendium Wertekultur zeigt 24 Werte mit dem Wertequadrat, in Ruhe zum Nachlesen.
Kompendium laden
Werte, die tragen. Verantwortung, die landet. Kultur, die im Alltag wirkt.
Kulturbooster, Manuela Broz