Sie verlieren Leistung 2026 nicht an den Markt. Sondern an Ihr eigenes System.

2026 ist nicht das Problem. 2026 ist der Verstärker. Was heute schon bremst, wird morgen teurer.


Ausgangslage 2026. Druck aussen. Reibung innen. Leistungsverlust durch Verschwendung

Die Ausgangslage ist nüchtern. 2025 stiegen die Firmenkonkurse in der Schweiz auf 14’958. Über 30 Prozent mehr als 2024. Eine Gesetzesänderung war ein Treiber. Der Druck bleibt trotzdem real. Und innen ist die Realität vieler Organisationen ernüchternd. Zu viele leisten Dienst nach Vorschrift. Zu wenige sind wirklich gebunden. Das Ergebnis sieht man nicht in der Stimmung. Man sieht es in Reibung. Reibung fühlt sich irgendwann wie Normalität an. Unproduktive Meetings. Freigabeketten. Schnittstellenverlust. Unklare Zuständigkeiten. Unpräzise Sprache, die Abstimmungen produziert. Das sind keine weichen Themen. Das ist Leistungsverlust durch Verschwendung. Und wer jetzt KI oben drauf lädt, ohne die Systeme fit zu machen, verschärft das Problem.


KI und Transformation. Warum KI ein sozialer Umbruch ist und keine Technikfrage

KI ist keine technische Revolution. KI ist ein sozialer Umbruch, weil sich Arbeit, Rollen, Verantwortung und Entscheidungstempo fundamental verändern. Wer mit KI echten Mehrwert für Kunden, Mitarbeitende und Effizienz für die Organisation erreichen will, muss zuerst seine natürliche Intelligenz nutzen. Zusammenhänge denken. Kulturell, sozial, organisatorisch, digital. Und dann mutig umsetzen. Menschen müssen das einüben, bis es Kultur wird und genau dafür brauchen sie Zeit und neue Routinen.


Organisationsentwicklung vor Digitalisierung. Erst das Betriebssystem klären, dann Automatisierung

Konkret heisst das. Erst die Schieflagen im System beseitigen. Ordnung in Prozessen und Daten schaffen. Entscheidungslogik klären. Entscheidungsbefugnisse und Kompetenzen sauber verteilen. Stop-Kriterien definieren. Begriffe schärfen, damit Klarheit nicht durch Interpretation ersetzt wird. Erst dann lohnt sich Automation. Sonst passiert das Gegenteil von dem, was versprochen wird. Alte Routinen werden schneller. Freigabeketten werden digital. Meetings werden effizienter vorbereitet, aber nicht kürzer. Verantwortung bleibt ohne Einfluss. Und die Organisation produziert mehr Aktivität, ohne mehr Wirkung.

Im Kern geht es um die Wiedereinführung des erwachsenen, selbstverantwortlichen Menschen im Unternehmen. KI macht das nicht, sondern zwingt sie dazu. Wenn sie ihr Betriebssystem nicht anpassen, kippt Fortschritt in Verschwendung.


Unternehmenskultur ist nicht Stimmung. Unternehmenskultur ist Routine, Rückkopplung und Konsequenz

Stimmung ist nicht Kultur. Stimmung ist das beobachtbare Echo. Kultur sind die Routinen, die dieses Echo erzeugen. Kultur zeigt sich darin, ob und wie eine Organisation sich selbst beobachtet. Ob und wie Rückkopplung stattfindet. Ob und wie Lernen als geübte Praxis im Alltag erlebt wird. Ob moderne Organisationsentwicklung umgesetzt wird, oder ob man nur darüber spricht.

Darum ist ein Satz nicht verhandelbar:
Unternehmenskultur entsteht dort, wo Entscheidungen, Routinen und Verantwortung wirksam sind. Und genau dort muss sie auch verändert werden.


Leistungskultur. Leistung ist Sinn plus Wirksamkeit. Ohne Verschwendung

Leistung ist nicht Stress. Leistung ist nicht Tempo um jeden Preis. Leistung ist Sinn plus Wirksamkeit für die Organisation. Ohne Verschwendung. Verschwendung erkennt man dort, wo Energie nicht in Wertschöpfung geht, sondern in Abstimmung, Umwege und Absicherung. Dort, wo Entscheidungen vertagt werden. Dort, wo Verantwortung verteilt wird, ohne Einfluss zu geben. Dort, wo Sprache unpräzise bleibt und Klärung zur Dauerbeschäftigung wird.

Wenn das zur Normalität wird, sinkt Leistung nicht wegen „fehlender Motivation“. Leistung sinkt, weil das System Energie frisst.


Leistungskultur entsteht durch Systemlogik, nicht durch Appelle

Eine Leistungskultur entsteht nicht durch Parolen. Sie entsteht durch Entscheidungen, Routinen und Verantwortung, die in der Praxis wirksam sind.

Leistungsträger. Warum sie Verschwendung erkennen und was passiert, wenn sie nicht gehört werden

Leistungsträger sind überall. Leistungsträger erkennst du an ihrem Impuls. Sie ignorieren Verschwendung nicht. Sie sehen Systemlücken. Und es macht ihnen Lust, das System zu verbessern. Sie sind Sensoren, weil sie näher am Wertfluss arbeiten. Sie spüren, wo Wirkung in Reibung verpufft. Sie bringen Probleme nach oben, um die Organisation wirksamer zu machen. Wenn diese Energie aufgenommen wird, entsteht Verbesserung. Wenn sie abgewehrt wird, kippt es. Dann kämpft der Mensch gegen das System, statt mit ihm zu arbeiten.


Der Kipppunkt von Voice zu Exit. Wenn Zugehörigkeit stirbt, stirbt Verbesserung

Der Kipppunkt ist nicht die Kündigung. Der Kipppunkt ist vorher. Voice wird leise. Dann wird Exit logisch. Leistungsträger hören auf zu verbessern, wenn zwei Dinge passieren:

1. Ausschluss. Wenn Zugehörigkeit bricht

Erst kommt das Etikett. „Du passt nicht.“ „Du bist schwierig.“ Dann folgt Ausschluss im Alltag. Weniger Kontext. Weniger Einbindung. Weniger Einfluss. Die Person wird aus der Kopplung geschoben, weil sie Störung erzeugt.


2. Folgenlosigkeit. Wenn Verbesserung optional wird

Wenn kleine Verbesserungen ignoriert werden, lernt das System. Veränderung ist optional. Das ist Systemstabilität auf Kosten von Leistung. Der Output sinkt. Die Reibung steigt. Und irgendwann bleibt nur noch Dienst nach Vorschrift.


Praxisbeispiel Reibung. Ein echter Dialog. Teure Verschwendung

Ein renommiertes Zürcher Restaurant schreibt einer Wäscherei:
„Wir haben einen Polsterstuhl mit einem Fleck. Können Sie den entfernen und wieviel kostet das?“
Die Wäscherei antwortet sauber: Ohne Augenschein keine Beurteilung, keine Kostenschätzung. Bitte vorbeibringen.

Das Restaurant fragt: „Können Sie den Stuhl auch holen?“
Die Wäscherei: Ja, Transport kostet CHF XY.
Restaurant: „Gut, kommen Sie diese Woche holen.“

Am nächsten Tag schreibt der Betriebsleiter: „Können Sie uns eine Offerte schreiben für die Reinigung des Flecks vom Stuhl?“
Die Wäscherei: „Wie ich Ihrer Kollegin gestern per Mail mitteilte …“

Am nächsten Tag wieder der Betriebsleiter: „Unser CEO kommt morgen aus dem Urlaub zurück, er kümmert sich um die Angelegenheit und wird sich gegebenenfalls mit Ihnen in Verbindung setzen.“

Die Wäscherei hat nie mehr etwas gehört.

Das ist keine Kommunikationspanne. Das ist fehlende Zuständigkeit. Fehlende Entscheidungsbefugnis. Fehlende Routine, wie Verantwortung wirksam wird. Das ist teure Verschwendung.


Transformation scheitert an alten Routinen. Warum Kulturveränderung Systemveränderung ist

Viele Unternehmen laden Transformation auf alte Systeme. Sie kaufen Tools, bevor sie Entscheidungslogik haben. Sie automatisieren Prozesse, die sie nicht verstanden haben. Sie starten Programme, während Teams strukturell ausgebremst werden. Dann entsteht Aktivität. Aber keine Wirkung. Wer jetzt zusätzlich KI einführt, ohne Stop-Kriterien, ohne klare Verantwortungsarchitektur, ohne saubere Begriffe, beschleunigt genau das. Mehr Output an Nebensache. Mehr Tempo in Schleifen. Mehr digitale Bürokratie. Eine Transformation gelingt nicht, weil man ein neues Ziel formuliert. Sie gelingt, weil neue Routinen entstehen. Man kann nicht mit alten Routinen neue Systeme bilden.


Drei Strukturfehler, die Leistungskultur zerstören. Und was stattdessen hilft

Unter Druck retten Sie keine Motivationsprogramme. Es rettet Sie Entscheidungslogik.

1. Entscheidung ohne Stop-Kriterium

Alles bleibt offen. Nichts wird beendet. Priorisierung wird Theater.


2. Verantwortung ohne Einfluss

Menschen sollen liefern, dürfen aber nicht entscheiden. Das erzeugt Anpassung oder Abwehr.


3. Sprache ohne Präzision

Orientierung wird durch Interpretation ersetzt. Dann entstehen informelle Regeln, Machtspiele und Endlosabstimmungen.

Kultur ist Beobachtung plus Konsequenz. Nicht Gefühl plus Appell.


Was wir nicht tun. Warum klassische Kulturarbeit oft Symptome stabilisiert

Wir machen keine Schulungen, damit Menschen „besser mit dysfunktionalen Systemen umgehen“. Das ist Symptombekämpfung. Das trainiert Anpassung an Verschwendung. Das stabilisiert das Problem. Wir machen keine Kulturarbeit an der Stimmung. Keine Werteplakate als Ersatz für Entscheidungsfähigkeit. Keine Methoden-Shows ohne strukturelle Konsequenz.


90 Tage-Booster Programm. Eine Kultur, die Lust auf Leistung schafft

Meine Quelle ist with heart throughout. Ich habe das Ziel in Unternehmen eine Kultur zu schaffen, die Verschwendung auflöst, um positive Energieflüsse zu generieren. Und ich sage es direkt. Wenn Entscheidungen nicht tragen, frisst das System jede gut gemeinte Initiative. Deshalb arbeite ich nicht an Stimmung oder Motivation, sondern an den strukturellen Bedingungen, unter denen Entscheidungen getroffen, umgesetzt oder vertagt werden. Ohne diese Voraussetzungen versickert Mindset-Arbeit. Reine Verschwendung. Im strukturierten 90 Tage-Booster Programm schaffen wir eine Kultur, die Lust auf Leistung schafft. Wir machen das Betriebssystem wieder leistungsfähig. Mit drei Hebeln.

Stop-Kriterien

Damit nicht alles wichtig bleibt. Damit beendet wird, was Leistung frisst.

Verbindliche Entscheidungslogik

Damit Verantwortung wirksam wird. Mit klaren Entscheidungsbefugnissen und Kompetenzen.


Gemeinsame Sprache

Damit Klarheit nicht durch Interpretation ersetzt wird. Damit Prioritäten, Verantwortung und Zuständigkeiten gleich verstanden werden.
Ergebnis. Leistungskultur durch Wirksamkeit statt Aktivität

Das Ergebnis ist keine neue Stimmung. Das Ergebnis ist neue Wirksamkeit.

Leistungsträger bleiben, weil Voice wieder Wirkung hat. Reibung sinkt, weil Entscheidungen tragen. Verantwortung ist wirksam, weil Einfluss und Kompetenzen geklärt sind. Sprache schafft Orientierung, statt Abstimmung zu produzieren. Leistung wird wieder Sinn plus Wirksamkeit. Ohne Verschwendung.


Nächster Schritt. Termin buchen

Schauen Sie die Angebotsseite auf kulturbooster.com an und buchen Sie einen Termin. Dann sprechen wir konkret über Ihr 90 Tage-Booster Programm.


Viel Freude beim Lernen. Ausprobieren. Verfeinern. Anpassen.

Manuela Broz

Kulturboosterin

In der Raketenwissenschaft ist ein Booster ein Hilfstriebwerk, das der Startrakete den nötigen Schub verleiht - ein Kulturbooster ist ein Verstärker der das Potential von Unternehmen und Individuen zum Abheben bringt.

Zur Autorin:

Manuela Broz, baut in Unternehmen eine Kultur, die Verschwendung auflöst, um positive Energieflüsse zu generieren. Ihre Kunden bekommen exklusiv eine konsequente Übersetzung von Kultur in Steuerung. Kultur wird bei ihr als Entscheidungslogik, Priorität und Rituale mit Ergebnisverantwortung wirksam. Ihr 90-Tage-Programm liefert Kontextualisierung mit Operationalisierung. KMU erhalten spürbar mehr Fokus, Konzentration, Identifikation und eine Kultur, die Lust auf Leistung schafft.


Mehr Informationen zum 90 Tage-Programm:

https://www.kulturbooster.com/angebot



Mehr über Manuela Broz:

LinkedIn: www.linkedin.com/in/manuela-broz-kulturbooster

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