Die Boosterfrage · jeden Montag

Eine Frage. Eine Aufgabe. Jeden Montag.

Jeden Montag früh eine Frage zu Organisation, Leadership und Kultur, dazu eine Booster-Challenge, die Sie in Ihrer Organisation umsetzen. Für Verwaltungsräte, Geschäftsleitungen und Kader in Schweizer KMU.
Aus Entscheidung wird Routine, aus Routine wird Kultur.

Was Sie bekommen

Zwei Teile pro Ausgabe

Die Boosterfrage stellen Sie sich selbst. Sie prüft eine Annahme über Ihre Organisation, und die Antwort kennen meist nur Sie.

Die Booster-Challenge führen Sie aus. Mit Ihrem Führungsteam, in der Woche danach, an einem echten Fall. Dazu sage ich Ihnen, woran Sie erkennen, was das Ergebnis bedeutet.

Eine Ausgabe ist kurz gelesen. Die Challenge dauert eine Woche. Was bleibt, ist eine Routine mehr.

Ohne Ratgeberton. Ohne Werbung. Ohne Termin im Kalender.

Zum Mitlesen

So sieht eine Ausgabe aus

Das ist Ausgabe 1, verschickt am 7. September 2026, im Wortlaut.

Die Boosterfrage #1

Woran Sie es merken

Es gibt Sätze, die in meinen Erstgesprächen fast immer fallen. Nicht von denselben Menschen und nicht in derselben Branche, aber im selben Wortlaut.

Eine Krise löst die nächste ab. Entscheidungen werden getroffen und dann nicht umgesetzt. Die Guten wandern ab, anstatt zu kommen. Jeder optimiert seinen Bereich, niemand das Ganze. Es geht um alles, nur nicht um den Kunden. Leistung entsteht nur noch unter Druck. Lust ist keine mehr da.

Wer solche Sätze hört, sucht meistens nach dem Schuldigen. Nach der Abteilung, die bremst, der Person, die nicht mitzieht, der Generation, die nicht mehr will.

Das ist die falsche Richtung. Diese Sätze sind Symptome, und Symptome zeigen nach unten, nicht zur Seite. Nach unten heisst: zur Entscheidungsarchitektur. Wer entscheidet worüber, nach welchen Kriterien, mit welcher Rückkoppelung.

Ohne diese Rückführung bleibt die Liste eine Klage. Mit ihr wird sie eine Diagnose.

Die Boosterfrage

Welche drei dieser Sätze könnten bei uns fallen?

Die Booster-Challenge

Legen Sie die Sätze Ihrer Geschäftsleitung vor. Jede Person kreuzt für sich an, welche zutreffen, ohne Rücksprache. Dann sammeln Sie ein und schauen sich nicht die Mehrheit an, sondern die Streuung.

Wohin das führt

Wo alle dasselbe ankreuzen, haben Sie ein bekanntes Problem. Wo die Antworten auseinandergehen, haben Sie den interessanteren Befund: Dieselbe Organisation wird von ihrer eigenen Leitung unterschiedlich gesehen. Reden Sie über diese Abweichung, nicht über die Übereinstimmung.

«Es geht um alles, nur nicht um den Kunden.»

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Wo Ihre Strukturen heute stehen

Der Kultur-Selbsttest fragt in vier Minuten nach Zeitpunkten und Zahlen, nicht nach Meinungen. Am Ende sehen Sie, welches Ihrer fünf Felder trägt und welches kippt.

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